Lohnzurückhaltung ist Gift für die Konjunktur; Ilse Schaad; Kommentar

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Lohnzurückhaltung ist Gift für die Konjunktur

Neben den Forderungen im Gesamtvolumen von fünf Prozent – Tabellenwerte, Altersteilzeit, Aufstiege – fordert die GEW, die in der letzten Tarifrunde 2009 mit den Ländern erreichten Verbesserungen für Lehrerinnen und Lehrer auch in den Geltungsbereich des TVöD zu übernehmen. Auch bei Lehrkräften an kommunalen Schulen und bei der Bundeswehr muss das Referendariat wenigstens mit sechs Monaten auf die Stufenlaufzeit angerechnet werden. Die GEW lässt sich vom Gejammer über leere öffentliche Kassen nicht beeindrucken. Wer Steuergeschenke an Erben und Hoteliers verteilen kann, hat kein Recht, von seinen Beschäftigten Bescheidenheit einzufordern! Die öffentlichen Arbeitgeber müssen, anders als ein Klein- oder Mittelbetrieb, auch gesamtwirtschaftlich denken. Lohnzurückhaltung ist Gift für die Konjunktur, für die Motivation und die Nachwuchsgewinnung.

Ilse Schaad, Mitglied des GEWHauptvorstandes

Quelle: Beamten-Magazin 02/2010



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