DGB: Personalabbau hätte „fatale Auswirkungen“; Sachsen

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DGB: Personalabbau hätte „fatale Auswirkungen“

Der DGB Sachsen sieht Finanzminister Georg Unland (parteilos) mit seinen Einsparplänen auf dem falschen Weg. Noch mehr Personalreduzierung hätte vor allem im Bereich der Polizei „fatale Auswirkungen“, warnte die stellvertretende Bezirksvorsitzende Iris Kloppich. Es sei „grob fahrlässig“, an der Streichung von 2.400 Polizeistellen festzuhalten, wenn gleichzeitig der Innenminister zugebe, dass Sachsen seit dem Wegfall der Grenzkontrollen zu Polen und Tschechien erheblich unsicherer geworden und die Belastungen für die Polizistinnen und Polizisten gestiegen seien. Kloppich verwies auf die bereits mehrfach an die Staatsregierung gestellte Forderung, die im Koalitionsvertrag vereinbarte Aufgabenanalyse und -beschreibung zu erbringen. „Daraus muss dann ein Personalentwicklungskonzept für den öffentlichen Dienst im Freistaat erarbeitet werden. Personalentwicklung heißt aber nicht, dass für immer mehr Aufgaben immer weniger Personal vorhanden ist.“ Bis 2020 sollen 18.000 Stellen im öffentlichen Dienst wegfallen.

Quelle: Beamten-Magazin 01/2010

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