Polizei und Feuerwehr gegen höhere Altersgrenze; Mecklenburg-Vorpommern

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Polizei und Feuerwehr gegen höhere Altersgrenze

In Mecklenburg-Vorpommern protestieren Polizei und Feuerwehr gegen die geplante Verlängerung der Lebensarbeitszeit. „Es kann niemandem vermittelt werden, dass im Norden nur in Mecklenburg-Vorpommern Polizisten bis 62 beziehungsweise 64 Jahre arbeiten sollen. Sind unsere Polizisten fitter als in unseren Nachbarländern?", fragt der GdP-Landesvorsitzende Michael Silkeit. Der Leiter der Wismarer Berufsfeuerwehr, Wolfgang Schmidt, warnte auf dem 40. Norddeutschen Feuerwehrtag der Gewerkschaft ver.di davor, dass bei einer längeren Lebensarbeitszeit noch weniger junge Menschen eingestellt werden könnten. Die Landesregierung will mit dem Gesetz zur Neuordnung des Beamtenrechts die Regelaltersgrenzen auf 67 Jahre anheben. Bei Polizei, Feuerwehr und Strafvollzug sollen sie um zwei bzw. vier Jahre steigen. Im mittleren und gehobenen Dienst würde die Grenze bei 62 Jahren liegen, im höheren Dienst bei 64. Der DGB hat das mehrfach abgelehnt.



Quelle: Beamten-Magazin 11/2009






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