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GEW will bundesweit einheitliches Höchstalter
Ein „Programm gegen den Personalnotstand“ an den Schulen in Nordrhein-Westfalen (NRW) fordert die GEW. Nach ihren Schätzungen waren zu Beginn des Schuljahres mehr als 2.000 Lehrer stellen nicht besetzt. „Der Lehrerarbeitsmarkt in NRW ist leergefegt, wir brauchen dringend ein Aktionsprogramm gegen den Personalnotstand", sagt der Landes vorsitzende Andreas Meyer-Lauber. Das Maßnahmenpaket reicht vom Stipendienprogramm für Lehramtsstudierende über Qualitätsverbesserungen in der Lehrerausbildung bis zur Landesinitiative in der Kultusministerkonferenz, die bundeseinheitliche Regelungen zur Verbeamtung der Berufseinsteiger/innen schaffen soll. Mit der neuen Laufbahnverordnung habe die Landesregierung die Regelungen zur Übernahme von Anwärter/innen ins Beamtenverhältnis zwar verbessert. „Sie ist unseren Vorstellungen jedoch nur teilweise gefolgt“, schränkt Meyer-Lauber ein. „Solange andere Bundesländer bis 45 Jahre verbeamten, haben wir eine unsaubere Konkurrenz um qualifizierte Lehrkräfte. Wir brauchen bundesweit einheitliche Regelungen, um die Abwanderung aus NRW zu stoppen.“ Das Kabinett beschloss, die Höchstaltersgrenze für Verbeamtungen von 35 auf 40 Jahre heraufzusetzen. Ein für die GEW angefertigtes Rechtsgutachten hielt eine Anhebung auf 45 Jahre für möglich.
Quelle: Beamten-Magazin 9/2009