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DGB verlangt bessere Bezahlung für Junge
Der DGB verlangt insbesondere für junge und ältere Beamtinnen und Beamte Verbesserungen in den Entwürfen des neuen Hamburger Besoldungs- und Besoldungsüberleitungsgesetzes sowie des Versorgungsrechts. Um auf Dauer als Arbeitgeber konkurrenzfähig zu sein, genüge es nicht, das anfängliche Besoldungsniveau anzuheben. Die jahrzehntelange Absenkung von Eingangsämtern von A10 auf A9 müsse aufgehoben werden, fordert der DGB in einer Stellungnahme. Alle Anwärterbezüge sollen bei 60 Prozent der Stufe 1 des Eingangsamtes liegen. Altersteilzeit und Teildienstunfähigkeit hält der DGB für unverzichtbar. Diese Instrumente würden immer bedeutungsvoller, da die Altersgrenze für den Eintritt in den Ruhestand von 65 auf 67 Jahre steigen soll und bei früherem Ausscheiden Versorgungseinbußen drohen. Teildienstunfähigkeit könnten sich Betroffene unter derzeitigen Bedingungen jedoch kaum leisten. Der DGB fordert, die Zuschläge müssten angehoben werden, um zu verhindern, dass kranke Beamtinnen und Beamte weiter Vollzeit arbeiten und entweder ihre Gesundheit ruinieren oder mehr Fehlzeiten verursachen.
Quelle: Beamten-Magazin 8/2009