Lehrer-Nachwuchs klagt über fehlende Anstellung; Brandenburg

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Lehrer-Nachwuchs klagt über fehlende Anstellung

Lehrkräfte in Ausbildung kritisieren in einem offenen Brief an den Bildungsminister die Einstellungssituation in Brandenburg. Die reale Situation widerspreche den politischen Absichtserklärungen zur Bekämpfung des Lehrermangels, schreiben die 50 Lehramtsanwärter/ innen, Referendarinnen und Referendare. Sie konfrontieren Minister Holger Rupprecht (SPD) mit seinen Aussagen zum bevorstehenden Lehrermangel und den Absichtserklärungen im Regierungsprogramm der SPD, zusätzlich 1.250 neue Lehrer/innen einzustellen. Jeder Brandenburger Lehramtsanwärter mit gutem Abschluss soll demnach ein Stellenangebot bekommen. Laut Umfrage der GEW Brandenburg wurde jedoch nur einem Drittel der Frauen und Männer, die Ende Mai ihre Ausbildung beendeten, ein Vertrag für das neue Schuljahr angeboten. Ein Viertel der Absolventinnen und Absolventen sei in westliche Bundesländer abgewandert. Von den übrigen habe rund ein Drittel kein Angebot oder höchstens eine Krankheitsvertretung bis zu den Sommerferien bekommen.

Quelle: Beamten-Magazin 8/2009



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