Lehrer leiden unter Zeitmangel; Schleswig-Holstein

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Lehrer leiden unter Zeitmangel

Einen „Rettungsschirm für Lehrkräfte“ fordert Schleswig-Holsteins GEWVor sitzender Matthias Heidn angesichts alarmierender Umfragen zur Arbeitsbelastung. Fast alle der befragten 1.000 GEW-Mitglieder an Schulen gaben an, unter hoher Arbeitsbelastung zu leiden (Grafik 1) und nannten Zeitmangel als Hauptfaktor. Für 80,5 Prozent haben die Belastungen durch die Schulreform noch zugenommen (Grafik 2), wie das Meinungsforschungsinstitut UMG ermittelte. Als stärkste Belastung sieht ein Großteil die individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern und die Konzeptentwicklung an. Mehr als zwei Drittel fühlen sich schlecht auf den Um bau des Schulsystems vorbereitet (Grafik 3). Heidn appellierte an die Bildungsministerin, die Umfrageergebnisse ernst zu nehmen: „Tun Sie endlich etwas für die Arbeitsentlastung und Arbeitszufriedenheit der Lehrerinnen und Lehrer.“ Seine Vorschläge: Wiederbesetzung aller Stellen und nicht mehr als 24 Wochenstunden für alle Lehrer/innen. Das Pensionsalter dürfe nicht auf 67 Jahre steigen und Altersteilzeit und Altersermäßigung müssten wieder eingeführt werden. Außerdem trat Heidn für mehr kostenlose Fortbildungen während der Unterrichtszeit ein.

Quelle: Beamten-Magazin 6/2009



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