GEW: Nachwuchs bekommt weniger Geld; Sachsen-Anhalt

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GEW: Nachwuchs bekommt weniger Geld

Bei der angekündigten Übertragung des Tarifergebnisses in Sachsen-Anhalt sehen GdP und GEW Nachteile für den Beamtenbereich. Die Landesregierung verwehre den Beamtinnen und Beamten die Einmalzahlung von 40 Euro und weiche damit von ihrer selbst postulierten vollständigen zeit- und inhaltsgleichen Übernahme des Tarifergebnisses ab, moniert die GdP. Sie regt zugleich an, dass bei der Anpassung des Landesbesoldungsgesetzes die Regelung zur Sonderzahlung in Kraft bleiben soll. Kaum ein Land leiste wie Sachsen-Anhalt keine Sonderzahlung und behandle damit Beamtinnen und Beamte ungleich. Die GEW kritisiert, dass Lehramtsanwärter/innen, Referendarinnen und Referendare benachteiligt würden, wenn ihre Anwärterbezüge wie im Tarifbereich erhöht würden. Dort wurde für dieses Jahr ab 1. März eine Erhöhung von 60 Euro vereinbart. Wenn die Bezüge angehender Lehrer/innen jedoch um 60 Euro stiegen, erhielten sie weniger als die übrigen Beamtinnen und Beamten, rechnet die GEW vor. Deren Gehalt soll ab 1. März um 40 Euro und anschließend monatlich um drei Prozent steigen.

Quelle: Beamten-Magazin 6/2009



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