Protest gegen unterschiedliche Arbeitszeiten; Nordrhein-Westfalen

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Protest gegen unterschiedliche Arbeitszeiten

Mehr als 10.000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes haben mit einer Unterschriftenaktion gegen unterschiedliche Arbeitszeiten in Nordrhein-Westfalen protestiert. ver.di überreichte die Listen am 17. Dezember dem Sprecher des Innenausschusses im Düsseldorfer Landtag. Die Unterzeichner kritisieren, dass Beamtinnen, Beamte und Tarifbeschäftigte ungleich behandelt werden. Kommunal- und Landesbeamtinnen und -beamte müssen weiterhin 41 Wochenstunden arbeiten, nachdem die Landesregierung die zunächst befristete Arbeitszeitregelung aufgehoben hat. Die längere Arbeitszeit war ursprünglich für vier Jahre bis Ende 2008 vorgesehen. Die Gewerkschaften kritisierten, dass die Befristung durch ein Artikelgesetz gestrichen und so ein Anhörungsverfahren mit Beteiligung der Gewerkschaften umgangen worden sei. DGB und ver.di fordern eine einheitliche Arbeitszeit innerhalb einer Dienststelle. Deshalb müsse für Kommunalbeamtinnen und -beamte eine maximale wöchentliche Arbeitszeit von 39 Stunden und für Landesbeamtinnen und -beamte die maximale Stundenzahl von 39,8 gelten.

Quelle: Beamten-Magazin 01/2009



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