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GEW fordert besseres Angebot für Teilzeit-Lehrer
Die GEW hat ein erstes Angebot des Thüringer Kultusministeriums für teilzeitbeschäftigte Lehrer/innen als unzureichend abgelehnt. „Die GEW fordert eine zeitnahe, für alle Floating-Beschäftigten spürbare Verbesserung ihrer Situation. Davon ist das unterbreitete Angebot weit entfernt“, sagte der Landesvorsitzende Jürgen Röhreich. Als Floating-Beschäftigte werden Lehrer/innen bezeichnet, die seit Mitte der 1990er Jahre mit gleitender Teilzeit angestellt wurden, um auf schwankende Schülerzahlen reagieren zu können. Entlassungen wurden so vermieden. Die „Floater“ kämpfen für das gleiche Recht wie die verbeamteten Lehrkräfte, die eine Ausweitung ihrer Arbeitszeit auf bis zu 100 Prozent erreichten. Dem Verhandlungsangebot zufolge soll die Arbeitszeit der angestellten Floater ab 1. August 2009 steigen, mit einer Vollzeitbeschäftigung ist jedoch frühestens 2010 zu rechnen. Die GEW fordert einen verbesserten Vorschlag, der auch für die rund 1.500 Lehrer/innen gelten soll, die nach 1997 zu Floating-Bedingungen eingestellt wurden.
Quelle: Beamten-Magazin 12/2008