Sorge um Stellenabbau bei der Bundespolizei; Sachsen

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Sorge um Stellenabbau bei der Bundespolizei

Die GdP Sachsen sorgt sich, dass Aufgaben der Bundespolizei im Grenzbereich schleichend auf sächsische Polizeikräfte übertragen werden sollen. Die ständig steigenden Belastungen für die Beschäftigten seien nicht mehr hinnehmbar. Anlass für die Besorgnis ist die Verabredung zwischen den Innenministerien Sachsens und des Bundes, dass die Zusammenarbeit zwischen der sächsischen Polizei und der Bundespolizei weiter ausgebaut werden soll. Allerdings stehe nach Informationen des sächsischen Bundestagsabgeordneten Wolfgang Gunkel dafür weniger Personal zur Verfügung. „Im März 2009 beginnt definitiv der Stellenabbau für den mittleren Polizeidienst. Das bedeutet, dass bis Ende 2009 die Zahl der Bundespolizisten auch in den sächsischen Grenzregionen um die Hälfte gestrichen werden“, berichtet er über die Reform der Bundespolizei. Nach Aussage des Staatssekretärs im Bundesinnenministerium, August Hanning, werden auch nach der Neuorganisation der Bundespolizei bis zu dreimal mehr Kräfte im Grenzgebiet zu Polen und Tschechien eingesetzt als an anderen Grenzen im Bundesgebiet. „Damit bleibt die Bundespolizei überdurchschnittlich stark in Sachsen präsent“, sagte er.

Quelle: Beamten-Magazin 12/2008



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