… und abends ins Theater; Kommunalbeamtin Susanne Neumann; Porträt

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… und abends ins Theater

Im Porträt: Susanne Neumann, Kommunalbeamtin

Seit acht Jahren arbeitet sie am Theater. Susanne Neumann steht zwar nicht auf den viel zitierten Brettern, die die Welt bedeuten. Dennoch ist sie zu beneiden: Ihr Job ist vielseitig und abwechslungsreich, erfordert Kreativität und eröffnet Gestaltungsmöglichkeiten. Und etwa dreimal im Monat geht’s abends ins Schauspiel, ins Ballett, in die Oper oder in ein Konzert. Susanne Neumann ist Fachbereichsleiterin für den Bereich Verkauf und Service/Marketing am Theater Duisburg. Tagsüber organisiert sie die Kundenbetreuung, koordiniert Sonderveranstaltungen, ersinnt Marketingaktionen und gestaltet Preise und Abonnements. Abends betreut sie Premierengäste und VIP’s oder koordiniert ausverkaufte Veranstaltungen. Die gibt’s vor allem dann, wenn bekannte Stücke auf dem Programm stehen, prominente Schauspieler gewonnen werden konnten oder renommierte Inszenierungen namhafter Theater oder berühmte Musiker nach Duisburg geholt werden konnten. „Eine echte Herausforderung ist es, die Altersgruppe der 25- bis 45-Jährigen ins Theater zu locken“, berichtet Neumann. „Viele finden in der aktiven Familienphase offenbar weder Zeit noch Muße für Theaterbesuche.“ Dabei habe das Dreispartenhaus für jede und jeden etwas zu bieten. Leichter sei es da schon, Kinder und Jugendliche anzusprechen. In der Vorweihnachtszeit haben Aufführungen für Kinder Hochsaison. Aber auch in den übrigen Monaten werden (ganz und gar risikolose) „innovative Produkte“ ersonnen, wie die neue Konzertreihe für Jugendliche, in deren Rahmen Jugendkonzerte und Gespräche mit den Künstlern mit dem Eintrittspreis für die Diskothek kombiniert werden. Seit 2005 werden im Projekt „Jugendclub Spieltrieb“ junge Leute zwischen 17 und 23 Jahren eingeladen, ihrer Freude am Theater Ausdruck zu verleihen. Die Jugendlichen können herausfinden, ob sie eher zur Schauspielerei oder zur Requisite neigen. Für spezielle Angebote sucht die Stadtamtsrätin immer auch nach Kooperationspartnern und holt – je nach Projekt – die Schulen, die Universität oder den Zoo mit ins Boot. „Ob Benefiz-Gala oder Anlaufstelle für Marathonläufer – an Ideen, die Menschen für’s Theater zu begeistern, mangelt es uns nicht“, erklärt Neumann. Das hört sich so an, als hätte sie noch viel vor …

Quelle: Beamten-Magazin 12/2008



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