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„Es ist fahrlässig, weniger zu zahlen“
Die GEW ist zwar für eine höhere Besoldung saarländischer Hauptschullehrer/innen, jedoch nicht auf Kosten der Realschullehrer/innen. Sie kritisiert, dass die verbesserte Besoldung der Hauptschullehrkräfte finanziert werden soll, indem das Gehalt von Berufseinsteigerinnen und -einsteigern an Realschulen sinkt. „In einer Zeit des eklatanten Lehrermangels und des Wettbewerbs der einzelnen Bundesländer um qualifizierte Lehrkräfte ist es geradezu fahrlässig, den neu einzustellenden Lehrkräften weniger Geld zu zahlen als andere Bundesländer“, sagt der Landesvorsitzende Klaus Kessler. Die abgesenkte Eingangsbesoldung werde den Abwanderungstrend verstärken. Die vom Landtag beschlossene Regelung für Hauptschullehrer/innen sei dennoch ein Schritt in die richtige Richtung. „Die Zahlung einer ruhegehaltswirksamen Zulage in Höhe von 200 Euro für Hauptschullehrkräfte an Erweiterten Realschulen und Gesamtschulen ist eine Teilverbesserung für die Lehrkräfte, die die gleiche Arbeit verrichten wie die Realschullehrer. Bestehen bleibt nach wie vor eine Ungleichheit in der Bezahlung von etwa 200 Euro, so dass immer noch nicht nach dem von uns geforderten Grundsatz „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ verfahren wird“, sagte Kessler.
Quelle: Beamten-Magazin 11/2008
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