Kessler erinnert Lafontaine an seine Kürzungen; Saarland

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Kessler erinnert Lafontaine an seine Kürzungen

Für seine Äußerung zur künftigen Finanzierung des öffentlichen Dienstes trifft Linksparteichef Oskar Lafontaine heftige Kritik des saarländischen GEW-Vorsitzenden. Klaus Kessler hält ihm vor, mit der gleichen Aussage als SPD-Ministerpräsident im Saarland drastische Sparmaßnahmen, insbesondere bei Schulen und LehrerInnen, rechtfertigt zu haben. Diese hätten dazu geführt, dass das Land heute im Bildungsbereich nur unterdurchschnittlich ausgestattet sei. Lafontaine hatte beim Landesparteitag gesagt, dass es im Saarland künftig keine höheren Ausgaben als im Durchschnitt der anderen Länder geben werde. Für Kessler bedeutet das, „dass das Saarland als armes Bundesland auch in Zukunft seine Bildungsausgaben nicht steigern wird, da diese stets im Vergleich mit den anderen Bundesländern gemessen werden“. Er betonte: „Verbesserungen in der Bildung können dauerhaft nur dadurch erreicht werden, wenn mehr Geld investiert wird und wir uns eben nicht am Mittelmaß der anderen Länder orientieren“. Lafontaine solle sich von seiner Äußerung deutlich distanzieren.

Quelle: Beamten-Magazin 09/2008


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