Postbank; Tarifrunde scheitert an Arbeitgebern; Postbank

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Tarifrunde scheitert an Arbeitgebern

Ohne ein Angebot der Arbeitgeber ist die erste Runde in den Tarifverhandlungen zwischen ver.di und der Postbank am 26. August zu Ende gegangen. Uwe Foullong vom ver.di-Bundesvorstand hob es als Verdienst der Beschäftigten in dem privatisierten Unternehmen hervor, die Bank zu „einer sehr erfolgreichen Privatbank“ gemacht zu haben. „Dagegen geht der Kursverfall und das öffentliche Gezerre um mögliche Fusionen einzig und allein auf das Konto der Arbeitgeberseite“, kritisierte er. „Wir fordern ein sofortiges Ende der völlig unsinnigen Verkaufsverhandlungen. Wir haben diese Musik nicht bestellt und werden auch nicht dafür zahlen.“ Der Kursverfall der Postbank in den vergangenen Wochen sei „ohne Not entstanden und schadet dem grundsoliden Unternehmen“. Ein Verkauf könne mehrere tausend Arbeitsplätze vernichten. Die Postbank hatte die Gehaltsforderung von acht Prozent für rund 5.000 Beschäftigte auch mit Hinweis auf die Finanzmarktkrise zurückgewiesen. ver.di fordert darüber hinaus, dass der Schutz der MitarbeiterInnen vor betriebsbedingten Kündigungen über das Jahresende hinaus verlängert wird.Am 12. September geht es in die nächste Runde. „Wir erwarten dann ein verhandlungsfähiges Angebot“, so Foullong.

Quelle: Beamten-Magazin, Ausgabe 09/2008

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