Problemmanagement ist gefragt; Gewerkschaften

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Problemmanagement ist gefragt

Um das Thema „Beschäftigte an der Belastungsgrenze“ geht es am 11. November beim Schöneberger Forum des DGB im dritten Diskussionsforum. Thematisiert werden die veränderten Arbeitsbedingungen im öffentlichen Dienst und die wachsenden psychischen Belastungen der Beschäftigten. Das Personal sieht sich tagtäglich mit der Neuausrichtung öffentlicher Dienstleistungen konfrontiert. Hinzu kommt der zunehmende Problemdruck infolge von Arbeitsmarktkrise, wachsender Armut und nicht zuletzt der Grenzen der Finanzierbarkeit sozialer Leistungen. Die Auswirkungen bekommen vor allem Beschäftigte in Behörden oder das Lehrpersonal an Schulen in sozialen Brennpunkten zu spüren. Die veränderten Arbeitsbedingungen und die wachsenden Belastungen der Beschäftigten finden bisher in der Öffentlichkeit und in der politischen Debatte kaum Beachtung. In Forum III sollen künftige Herausforderungen und Möglichkeiten zur Entlastung der Beschäftigten erörtert werden. Um Personalpolitik geht es im Forum IV am 12. November. „Maximale Leistung – minimale Besetzung“ ist das Thema. Die Anforderungen an die Beschäftigten steigen, die Zahl der Beschäftigten sinkt. Personaleinsatzmanagement und Stellenpools gehen zulasten der Motivation. Aufgaben werden aus der Landesverwaltung auf die Städte und Gemeinden verlagert. Personal wird zwischen den Gebietskörperschaften hin und her geschoben. Fachbehörden werden aufgelöst. Bei der Frage der Personalgewinnung verzichtet die Bundesregierung auf ressortübergreifende Konzepte, weil das Ressortprinzip und die Ressortverantwortung dies ausschließe. Die Hansestadt Hamburg hat allerdings mit ihrer übergreifenden und zentralen Personalpolitik Maßstäbe gesetzt. Wie diese auf andere Strukturen übertragen werden kann, soll diskutiert werden.

Weitere Information:

Anmeldungen zum Schöneberger Forum sind möglich unter www.schoeneberger-forum.de

Quelle: Beamten-Magazin 09/2008


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