GEW ruft zum Handeln gegen Lehrermangel auf; Bremen

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GEW ruft zum Handeln gegen Lehrermangel auf

Ein Konzept gegen den drohenden Lehrermangel und ein Bekenntnis zur „Schule für alle“ verlangt die GEW von der bremischen Bildungspolitik. Dem zu erwartenden Lehrermangel müsse frühzeitig mit einem Konzept begegnet werden, fordern die Landesvorstands-SprecherInnen Elke Baumann, Christian Gloede-Noweck und Bernd Winkelmann. In Bremen gehen in den nächsten zehn Jahren nahezu zwei Drittel der LehrerInnen in Ruhestand. „Zukünftige Lehrerinnen und Lehrer werden nicht mehr jede nächstbeste Stelle annehmen, sondern sich ganz genau die Bedingungen ansehen“, meinen die GEW-VertreterInnen. In allen dazugehörenden Fragen wie Verdienst, Arbeitszeit und Ausgestaltung des Arbeitsplatzes gebe es Verbesserungsbedarf, um in der Konkurrenz mit anderen Bundesländern bestehen zu können. Die GEW schlägt vor, Referendarinnen und Referendaren eine Einstellung zu garantieren. Zudem steigere ein klares Bekenntnis zur „Schule für alle“ Bremens Attraktivität für BewerberInnen. Denn es sei ein Anreiz, ein integriertes Bildungssystem zu entwickeln und zu gestalten. In der „Schule für alle“ sollen Behinderte und Nichtbehinderte gemeinsam unterrichtet werden.

Quelle: Beamten-Magazin 09/2008


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