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Keine unverbindlichen Gespräche
Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) bekräftigte Mitte November erneut die Entscheidung des Bremer Senats, die Besoldung der Beamtinnen und Beamten in Bremen und die Versorgungsbezüge im Oktober 2008 und Oktober 2009 gestaffelt um insgesamt 2,9 Prozent anzuheben. Eine Abkopplung der bremischen Beamtinnen und Beamten vom übrigen Bundesgebiet würde so vermieden. Wer die Besoldungserhöhung zum 1. Januar 2008 möchte, müsse dafür „auf Kinderbetreuung, Kindeswohl, Hochschulen und Schulen verzichten“, ließ Bürgermeister Böhrnsen die Fraktionsvorsitzenden von SPD und Grünen wissen.
Für eine Anpassung zum 1.Januar 2008 gingen dagegen weit über 6.000 Gewerkschafter/innen am 21. November auf die Straße. Der DGB, ver.di, GdP und GEW forderten auf einer Kundgebung die Übernahme des Tarifergebnisses im öffentlichen Dienst. Als Resultat des Protests versicherte Carsten Sieling, Fraktionsvorsitzender der SPD, in einem Gespräch mit dem DGB Regionsvorstand, er wolle gemeinsam mit dem Koalitionspartner auf die Gewerkschaften zukommen und deren Forderungen „zu einem positiven Ergebnis führen“. „Der Regionsvorstand hat klargestellt, dass wir zu unverbindlichen Gesprächen nicht bereit sind. Wir wollen, dass die Koalition mit einem Angebot auf uns zukommt“, zeigte sich die DGB-Regionsvorsitzende Helga Ziegert kämpferisch.
Quelle: Beamten-Magazin, Ausgabe 12/2007
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