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Qualitative Verbesserungen: Fehlanzeige
Die GEW Thüringen hat den Gesetzentwurf zum Lehrerbildungsgesetz kritisiert, der viele notwendige und verbindliche Vorgaben in Verordnungen verlagere. Die Landesregierung halte starr an überholten Grundsätzen fest. Studiendauer und Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Grundschulen beispielsweise sollen kürzer sein als für die anderen Lehrämter. Die Lehrerausbildung soll an die Schularten gebunden sein. Die Landesregierung vergebe damit wesentliche Reformansätze. Ein fachlich-theoretisches Konzept für ein Lehrerbildungsprogramm sei nicht erkennbar. Die GEW vermisse u. a. Regelungen zur Durchlässigkeit zwischen den einzelnen Studiengängen. Jegliche Bestrebungen, Lehrerinnen und Lehrer „abschließend“ lediglich über ein Bachelor-Studium auszubilden, lehnt die GEW ab. Kritisiert wird auch, dass bei der Erarbeitung des Gesetzentwurfs weder Vertreter/innen der Schulen noch der GEW beteiligt waren.
Quelle: Beamten-Magazin, Ausgabe 11/2007
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