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Der Polizei droht ein Alterskollaps
Die Personalsituation bei der saarländischen Polizei ist dramatisch. Die GdP sieht „sofortigen Handlungsbedarf", etwa durch eine deutliche Anhebung der Einstellungsquoten bei Vollzugsbeamten, Tarifbeschäftigten und Verwaltungsbeamten. Alarmiert – und gleichzeitig bestätigt – fühlt sich die GdP durch den Bericht einer Arbeitsgruppe mit Experten aus der Polizeiabteilung des Innenministeriums. Darin wird in „schonungsloser Offenheit" die Personalsituation beschrieben. Bei der Neuorganisation 2001 wurde von einem Personalbestand von 2.900 Vollzugsbeamten plus Auszubildenden ausgegangen. Angekündigt waren 85 Einstellungen pro Jahr – mindestens. Aufgrund der Haushaltsnotlage kam es allerdings nur zu durchschnittlich 72 Einstellungen. Bis 2015 käme es damit zu einem Personalverlust von mindestens 250 Stellen im Verhältnis zum derzeitigen Stand. Ohne kontinuierliche Einstellungen von 90 bis 100 pro Jahr, so die GdP, kommt die saarländische Polizei nicht aus dem Dilemma – ihr droht ein Alterskollaps.
Quelle: Beamten-Magazin, Ausgabe 09/2007
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