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„Wir sind mehr wert“
Um ihren Forderungen in den laufenden Tarifverhandlungen Nachdruck zu verleihen, haben Beschäftigte der Berliner Feuerwehr, des Landesamtes für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten (LABO) sowie der Bürger- und Ordnungsämter Anfang August begonnen, das Rote Rathaus „fürsorglich zu belagern“. Mitte Juli hatte die letzte Tarifverhandlung mit Innensenator Ehrhart Körting (SPD) und Wirtschaftssenator Harald Wolf (Die Linke) stattgefunden. Die Verhandlung wurde ohne ein Angebot des Senats beendet. Der Innensenator hatte aber angekündigt, dass er das „Thema“ auf die Tagesordnung der ersten Sitzung des Senats nach der Sommerpause am 21. August 2007 setzen werde. So lange wollen nun auch die Beschäftigten vor dem Roten Rathaus ausharren.
Als der Innensenator die Mahnwache überraschend besuchte, forderte ihn der Landesbezirksvorsitzende der GdP Eberhard Schönberg erneut auf, den Gewerkschaften in der Tarifgemeinschaft des DGB endlich ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen. Überall in Deutschland würden die Beschäftigten „am wirtschaftlichen Erfolg“ beteiligt. Die Zeit der Bescheidenheit sei jetzt vorbei. Auch der öffentliche Dienst müsse an der Einkommensentwicklung in Deutschland beteiligt werden. Berlin sei keine Tarifinsel.
Quelle: Beamten-Magazin, Ausgabe 08/2007
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