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Teilzeitbeschäftigung im öffentlichen Dienst 2005
Die „traditionelle“ Teilzeitbeschäftigung, die häufig ausgeübt wird, um familiäre Verpflichtungen und berufliche Tätigkeit unter einen Hut zu bekommen, ist auch im öffentlichen Dienst nach wie vor eine Angelegenheit der Frauen; die Altersteilzeit bildet eine Ausnahme. Nur jeder achte traditionell Teilzeitbeschäftigte ist ein Mann, bei den Altersteilzeitbeschäftigten ist es jeder Zweite.
Bei der Teilzeit im öffentlichen Dienst zeigen sich traditionelle Rollenmuster ebenso wie das Einstellungsverhalten der öffentlichen Arbeitgeber in der Vergangenheit. 52 Prozent aller Beschäftigten im öffentlichen Dienst sind weiblich, mit zunehmendem Alter sinkt die Zahl der weiblichen Beschäftigten bis weit unter die Hälfte. Dies dürfte ein Grund sein, weshalb bei der Altersteilzeit der Anteil der Männer so hoch ist. Die Gruppe der Altersteilzeitbeschäftigten besteht etwa zur Hälfte aus Männern und Frauen. Demgegenüber sind in den Altersgruppen 35 bis 45 Jahre und 45 bis 55 Jahre über 90 Prozent der Teilzeitbeschäftigten weiblich. In diesen Altersgruppen arbeiten nur 6,5 bzw. 5,8 Prozent der Männer in Teilzeit.
Quelle: Statistisches Bundesamt, eigene Berechnungen, Juni 2007
Quelle: Beamten-Magazin, Ausgabe 06/2007
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