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Berufliche Vorerfahrung anerkennen
Angestellte Lehrkräfte werden nach dem TV-L neu eingestuft. Das saarländische Kultusministerium hat rund 150 Lehrerinnen und Lehrer in die niedrigste Entgeltstufe eingruppiert. Sie stehen nun finanziell schlechter da als nach dem früheren BAT. Andere Länder nutzen die im Tarifvertrag vorgesehene Anerkennung einer beruflichen Vorerfahrung als Möglichkeit der Höhergruppierung, um eine Benachteiligung gegenüber dem alten BAT auszugleichen. Die GEW im Saarland hat die Landesregierung auf die andere Verfahrensweise hingewiesen. Sie befürchtet allerdings, dass Kultusminister Jürgen Schreier (CDU) das Problem aussitzen will, um im Personalwesen erneut Geld einzusparen. Angesichts des Fachlehrermangels und der notwendigen Deckung von Personalengpässen sei es grundsätzlich falsch, ausgerechnet bei der Bezahlung von Lehrpersonal zu sparen, so die GEW.
Quelle: Beamten-Magazin, Ausgabe 06/2007
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