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Bereitschaftspolizei als Personalreserve
Wegen der zum Februar 2007 vorzunehmenden 240 Versetzungen und der rund 235 andauernden Abordnungen mussten fünf Einsatzeinheiten der hessischen Bereitschaftspolizei geschlossen werden. Bereits Ende des vergangenen Jahres hatte die GdP davor gewarnt, die Bereitschaftspolizei als „Personalreserve“ zu missbrauchen. Die aktuelle Personalsituation zeige, dass diese Warnungen ungehört verhallt sind. Folge: Die Einsatzeinheiten sind von 17 auf aktuell 12 reduziert worden. Die für 2007 geplanten personalintensiven Einsatzlagen könne die personell reduzierte hessische Polizei nicht abdecken: Dazu gehören das Treffen der EU-Verteidigungsminister in Wiesbaden im März und die Unterstützung beim G8-Gipfel in Mecklenburg-Vorpommern im Juni dieses Jahres. Die GdP fordert daher die politisch Verantwortlichen auf, weitere Personalreduzierungen bei der hessischen Bereitschaftspolizei zu stoppen. Die Einbindung von Alarmhundertschaften könne die Ausnahme, dürfe jedoch nicht die Regel des polizeilichen Alltags sein.
Quelle: Beamten-Magazin, Ausgabe 02/2007
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