Feuerwehr will 24-Stunden-Schicht; Mecklenburg-Vorpommern

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Feuerwehr will 24-Stunden-Schicht

Nach dem Vorbild von Schleswig-Holstein, dessen Neufassung der Arbeitszeitverordnung allerdings noch nicht veröffentlicht ist, soll der 24-Stunden-Schichtdienst bei den Berufsfeuerwehren in Mecklenburg-Vorpommern erhalten werden. Einem entsprechenden Antrag der Partei Die LINKE zufolge soll die Landesregierung mit den Kommunen, die Träger von Berufsfeuerwehren sind, darüber verhandeln und bis 30. April 2008 den Landtag über die Ergebnisse informieren.

Innenminister Lorenz Caffier (CDU) sieht „keine stichhaltigen Gründe", von der EG-Arbeitszeitrichtlinie abzuweichen. Die Richtlinie sieht eine wöchentliche Höchstarbeitszeitgrenze von 48 Stunden und pro 24-Stunden-Zeitraum eine Mindestruhezeit von 11 zusammenhängenden Stunden vor. Abweichungen von der europäischen Vorgabe könne es nur geben, wenn die Berufsfeuerwehren ihre Aufgaben in der erforderlichen Qualität nicht mehr erfüllen können.

Quelle: Beamten-Magazin, Ausgabe 02/2008

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